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Tuesday 21st of November 2017
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Anlässlich des 24. Jahrestages der Massaker an politischen Gefangenen im Iran

Marsch zum Aufbau einer Gesellschaft, in der niemand aufgrund seiner Meinung eingesperrt oder hingerichtet wird!

Das kriminelle islamische Regime im Iran hat im Jahr 2011 etwa 634 Gefangene hingerichtet. Hierunter befanden sich ebenfalls politische Gefangenen. Somit verteidigte das Regime sein Titel an der Spitze f√ľr die meisten Hinrichtungen der Welt! Laut eigenen Medien des Regimes wurden vom Anfang 2012 bis jetzt knapp hundert Menschen im Iran hingerichtet.

Die Beziehung zwischen dem islamischen Regime und das Volk kann in mehr als 30 Jahren Herrschaft nur durch Unterdr√ľckung, Verhaften, Foltern, K√∂rperverletzung, Vergewaltigung und Hinrichtung definiert werden. Unter dem iranischen Rechtssystem gelten Frauen, Arbeiter, Studenten, unterdr√ľckte V√∂lker und alle Menschen im Allgemeinen als Verbrecher, es sei denn, sie sind selbst ein Teil des korrupten und unterdr√ľckenden Systems.

Nach der Macht√ľbernahme durch das islamische Regime wurden Frauen zum Tragen des ¬†Hijabs gezwungen; ein Symbol der Sklaverei der Frauen. Vom Beginn an wurden sexistische und mittelalterliche Regeln gegen Frauen zuhause, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft in Kraft gesetzt, alle Parteien und Organisation als illegal abgestempelt, barbarische Angriffe in Kurdistan durchgef√ľhrt, Schl√§ger geschickt um revolution√§re Organisationst√§nden anzugreifen, unter dem Vorwand der Kulturrevolution die Universit√§ten angegriffen und eine gro√üe Zahl von Jugendlichen, bei der revolution√§ren Organisationen politisch aktiv waren, verhaftet und im Gef√§ngnis gesteckt. Hiermit hat das Regime damals schon mehr als klar und deutlich erkl√§rt, dass die Unterdr√ľckung ein unmittelbarer Bestandteil seiner Identit√§t und das einzige Mittel ist, das zum etablieren des Systems eigesetzt wird.

24 Jahren sind seit dem schrecklichsten Zeitabschnitt der Geschichte des aktuellen Irans vergangen. In weniger als zwei Monaten wurden Tausende politische Gefangene ermordet. Im Gef√§ngnis wurden sie erh√§ngt oder erschossen. Die Dimensionen der Massenhinrichtungen waren gigantisch und um die Beweise zu vertuschen, wurden die Leichen n√§chtlich in versteckten Massengr√§bern verscharrt. Massenhinrichtungen wurden stark verschwiegen, sodass sogar die Familien der Angeh√∂rige weder √ľber den Ort der Gr√§ber noch √ľber die Ermordung selbst informiert wurden. Letztendlich wurden die Fakten √ľber das Verbrechen aufgedeckt. Damals unterst√ľtzten Imperialisten solche Verbrechen mit stiller Genugtuung. Ihren Menschenrechteorganisationen schwiegen ebenfalls.

Ein gro√üer Teil dieser politischen Gefangenen waren Frauen. Sie wurden als das Symbol f√ľr den Widerstand in brutalster und gewaltsamster Art und Weise gefoltert, um Frauen im allgemein eine Lektion zu erteilen. Auspeitschen, Folter und Vergewaltigungen waren ihre Strafen, blo√ü weil sie sich gegen die Sklaverei stellten.

Das Regime versuchte alle Hinweise und Beweise √ľber dieses riesige Verbrechen zu vertuschen. Sie versuchten mit Gewalt einen gro√üen Schleier √ľber das Geschehen zu ziehen, sodass diese Trag√∂die in Vergessenheit ger√§t. Sie dachten, durch eine politische S√§uberung k√∂nnen sie die j√ľngere Generation von der Geschichte und der Hoffnung vom Aufbau einer Welt frei von Unterdr√ľckung und Ausbeutung fern halten. Die Hoffnungen und W√ľnsche, f√ľr die ihre Eltern und Verwandten sich geopfert hatten.

Einige der Regimegr√ľnder und diejenigen, die eine Rolle bei der Unterdr√ľckung der Revolution und Massenermordung der politischen Gefangenen gespielt haben, diejenigen, die ungerechte islamischen Regeln und Strafen gegen die Frauen in Kraft gesetzt haben, um ihre treue am Islam zu beweisen, befinden sich heute in der sogenannten '' Opposition''. W√§hrend all dieser Jahre haben sie versucht mit aller Kraft das Massaker an politischen Gefangenen zu vertuschen und die Entscheidungstr√§ger und Verantwortlichen zu verschonen. Das Ziel All ihrer Bem√ľhungen war stets den Aufstand und Kampf des Volkes in eine falsche Bahn zu lenken, sodass die Gesamtheit des Systems durch eine geringe quantitative Ver√§nderung erhalten bleibt.

W√§hrend all dieser Jahre haben wir geschafft das Motto '' wir werden nicht vergessen, wir werden nicht verzeihen'' als eine Waffe gegen die jenen einzusetzen, die sich bem√ľhten diese schreckliche Verbrechen zu vertuschen.

Die Erinnerung an Widerstand und Tapferkeit der politischen Gefangenen in den 80er Jahren und auch im Sommer 1988 sind in der Tat ein wichtiger Teil des Kampfes zum St√ľrzen der Islamischen Republik. Ein Kampf, dessen endg√ľltige Ziele der Aufbau einer neuen Gesellschaft sind, in der niemand aufgrund seiner Meinung eingesperrt und hingerichtet wird und dessen Rechtssystem allein Fortschritt und Befreiung der gesamten Menschheit erzielt.

September 2012

8. März Frauen Organisation (Iran-Afghanistan)

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