zan_dem_iran@hotmail.com        Womens of 8 March Organization (Iran, Afghanistan)
   
Sunday 24th of June 2018
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Die ersten Schritte fĂŒr die Freiheit der Frauen sind:

Trennung von Religion und Staat und Sturz des islamistisch-frauenfeindlichen Regimes!

 

Der internationale Frauentag steht vor der TĂŒr und unser Herz schlĂ€gt schneller. Unser Blick richtet sich auf die Anstrengungen unserer Schwestern in der ganzen Welt. Wir gehen mit Ihnen Hand in Hand und kĂ€mpfen gemeinsam fĂŒr eine Welt ohne Geschlechter-Diskriminierung.

 

Wir sind wĂŒtend geworden, gemeinsam mit den Frauen in Tahrir-Platz in Ägipten und protestieren gemeinsam mit den Frauen in der Wall Street und fordern die Verteidiger der "Demokratie und dem kapitalistischen Welt Systems" heraus. Solidarisch erheben wir unsere Stimme mit den liberischen Frauen und rufen: Wir wollen kein Scharia Gesetz! Wir begleiten die griechischen Frauen auf die Straße und entlarven das System des pseudodemokratischen Europas und setzen uns gemeinsam mit den Frauen in Amerika fĂŒr ihre Abtreibungsrechte ein.

„Ich bin die Stimme der Rebellen. Ich bin frei und meine Welt ist es auch (
).“ Amol Al-Maslosis Stimme ertönt aus den gesperrten Straßen von Tunesien. Die tunisische SĂ€ngerin erwies uns, dass die Frauen mutiger und stĂ€rker geworden waren und die Schlagzeilen der Medien eroberten, was auch dazu beitrug, dass sich das Bild der moslemischen Frauen verĂ€nderte.

 

Vor 33 Jahren haben die iranischen Frauen die historische RĂŒcklage durch MachtĂŒbernahme der islamistisch-frauenfeindlichen Regierung erlebt. Wir befĂŒrchten und machen darauf aufmerksam, dass sich diese Geschichte in den arabischen LĂ€ndern nun wiederholt. Wir sind Zeuge, dass im Iran - vom Aufstand in 1979 bis ĂŒber die Proteste in 2009 hinaus - die Forderungen der Frauen stark vernachlĂ€ssigt werden. Die revolutionĂ€ren, progressiven KrĂ€fte bezeichnen die Forderungen der Frauen als "unerheblich“ und ĂŒbergehen diese, indem die behaupten, dass die Forderungen der Frauen nicht zu den Hauptanliegen der Revolution gehören. 

 

Seit mehr als 30 Jahren leben iranische Frauen unter dem islamistischen Regime, welches in seiner Grundideologie Frauen gegenĂŒber feindlich gesinnt ist. Wesentliches Merkmal der islamistischen Herrschaft ist vollkommene Rechtlosigkeit fĂŒr die unterdrĂŒckte Frau. Die Frauen haben eine sklavische Stellung in dieser Gesellschaft. Seit mehr als drei Jahrzehnte sind iranische Frauen Gefangene in einem GefĂ€ngnis namens "Verschleierung". Das erzwungene oder freiwillige Tragen des Hejabs ist ein Symbol fĂŒr die Sklaverei und wird von der einen HĂ€lfte der Bevölkerung genutzt, um die andere HĂ€lfte zu markieren, zu beherrschen und zu unterdrĂŒcken.

Wir, die iranischen Frauen sind besorgt und befĂŒrchten, dass sich eine Wiederholung dergleichen in arabischen LĂ€ndern vollzieht.

Wir sind uns darĂŒber bewusst:

·             Der Islam in einer Machtposition, der Vollzug des Scharia Gesetzes bringen nichts als Herabstufung der Frau, deren Erniedrigung und absolute Rechtslosigkeit.

 

·             Dass die islamistische MachtausĂŒbung und der Vollzug der Scharia in iranischer oder in islamischer Theokratie, im talibanischen Fundamentalismus, im traditionellen Saudi Arabien, in der TĂŒrkei, im Irak oder in Afghanistan die Herabstufung der Frau, deren Erniedrigung und deren absolute Rechtslosigkeit bewirkt.

 

Am 8. MĂ€rz 1979 organisierten wir die grĂ¶ĂŸte Demonstration gegen die „Zwangsverschleierung". Wir haben viele Erfahrungen gesammelt, um gegen das islamistische Regime zu kĂ€mpfen. Wir wissen, dass ein erster Schritt zur Emanzipation der Frau eine klare Trennung zwischen Staat und Religion ist! Dies kann nur erreicht werden, wenn die frauenfeindlichen Strukturen der Islamistischen Republik komplett ausgeschaltet werden.

 

Wir werden am 8 MĂ€rz auf die Straße gehen und schreien: Der solidarische Kampf mit unsere Schwestern und anderen oppositionelle KrĂ€ften ist der erste Schritt zu einer Trennung von Religion und Staat in diesen LĂ€ndern.

Die Botschaft fĂŒr die Frauen im Iran und fĂŒr unsere Schwestern in der ganzen Welt ist:

 

·             Im Kampf gegen Fundamentalismus mĂŒssen wir uns gegen die traditionell ausgelegten BrĂ€uche richten, die von Islamisten zur UnterdrĂŒckung der Frau genutzt werden.

·             Durch unseren gezielten und fortdauernden Kampf, können wir die islamischen ReaktionĂ€re und ihren imperialistischen UnterstĂŒtzer nieder drĂŒcken, die sich hinter dem Vorwand von "HumanitĂ€re Interventionen" verstecken und hierdurch das Leben von Millionen irakischen und afghanischen Frauen zu Grunde richten.

 

In Libyen wurden Polygamie und Scharia Gesetze den Frauen durch den Übergangsstaat  aufgezwungen. Bis zum heutigen Tag behaupten imperiale UnterstĂŒtzer die Menschenrechte und Frauenrechte im Iran zu unterstĂŒtzen. Dennoch wissen wir, dass patriarchalische Imperialisten zu Ihren Gunsten handeln. Wir iranische Frauen werden das nicht zu lassen.

  

Wir mĂŒssen die Hindernisse erkennen und fĂŒr das unmöglich erscheinende kĂ€mpfen. Wir mĂŒssen  und positionieren und emanzipierte Anspruche erheben, um ĂŒber die altertĂŒmlichen, stark religiösen, kapitalistischen und patriarchalen VerhĂ€ltnisse hinweg zu kommen.

 

Der Weltfrauentag soll ein großer und prachtvoller Tag sein, der gegen das herrschende patriarchalische System in der Welt veranstaltet wird. Schließ Euch an!

 

MĂ€rz 2012

 

Frauenorganisation 8MÀrz (Iran-  Afghanistan)

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8mars.br@gmail.com

zan_dem_iran@hotmail.com

 

 

 

 

 
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